Wie ich soeben erfahren habe, wird das Problem mit dem kommenden Patch02 für Empirum v12 gelöst sein. Sobald dieser eingespielt ist, muss der Workaround nicht mehr eingesetzt werden.
In Empirum v12 wurde die Konfiguration von DHCP-Optionen nach Empirum DBUtil verlagert. In der Konfiguration des Dienstes “PXE-Server” können nun bis zu 6 vorgegebene DHCP-Optionen aktiviert und eigene hinzugefügt werden. Bei der Verwendung von DHCP-Optionen für die Softwareverteilung wird im Normalfall nur die Übergabe eines Wertes für Empirumserver benötigt. Die anderen 5 DHCP-Optionen bleiben daher deaktiviert.
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Sobald man den Kiosk des Legacy Agent oder des Advanced Agent öffnet, kann man in der Übersicht sehen, welche Pakete in welcher Version bereits auf dem Computer installiert sind. Doch ab und an kommt es vor, dass das gerade über den Kiosk installierte Paket nicht angezeigt wird oder ein zugewiesenes sich in einer Endlosschleife immer wieder installiert. In diesen Fällen konnte der Agent nicht erkennen, dass das Paket bereits installiert ist. Damit man dieses ungewünschte Verhalten analysieren und das Problem behenen kann, ist es somit notwendig zu wissen, woran der Agent erkennt, dass ein Paket installiert ist oder nicht.
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Das von mir ins Leben gerufene Legacy Agent Update Package findet seinen Weg evtl. schon in die kommende Empirum v12 – natürlich mächtig aufgemotzt. Konnte man bisher das Paket dazu nutzen, die Dateien seines Legacy Agents auf den Clients nur durch Erhöhung der Revision erneut auszurollen, kann man bei Bedarf mit dem Paket auch seine Konfiguration erneuern oder sogar komplett umstellen. Das Ganze wird über Variablen realisiert, so dass jede Konfigurationsgruppe und sogar jeder Rechner eine eigene Konfiguration bekommen werden kann.
Das Paket wird weiterhin nicht von vorneherein eingebunden sein. So kann das Paket entweder gar nicht, nur zum Austausch der Dateien oder sogar zusätzlich zur Konfigurationsänderung genutzt werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Um dieses Verhalten richtig analysieren zu können, ist es wichtig zu wissen, dass der Empirum Agent (Legacy oder Advanced Agent arbeiten hier identisch) den DHCP-Server nicht direkt nach den Optionen fragen kann, sondern auf die durch den Dienst “DHCP-Client” gesammelten und im lokalen DHCP-Cache vorgehaltenen Informationen zurückgreifen muss. Ändert man nun auf dem DHCP-Server den zu übertragenden Wert einer Option, wird diese den Client nur dann erreichen, wenn der DHCP-Client neu gestartet wird.
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Seit Empirum 2008 R2 vermerkt das Software Depot, ob ein installiertes Paket einen Neustart des Rechners benötigt und vermerkt diese Informationen. Das Software Depot verhindert ab diesem Zeitpunkt das Installieren oder Deinstallieren von Paketen, bis der Neustart durchgeführt wurde. Einzig über einen gezielten “Software Push” kann Software auf den Rechner installiert oder deinstalliert werden.
Versucht man den Kiosk des Software Depots zu öffnen erscheint folgende Meldung:

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Da der Empirum Legacy Agent auch auf einem Windows 64bit-System nur im 32bit-Modus kopiert wird, waren die durchzuführenden Änderungen doch einfacher als bisher gedacht. Die Änderungen kann man in der unteren CodeBox einsehen, die neue Setup.inf steht euch wieder wie gewohnt als ZIP mit der korrekten Ordnerstruktur in diesem Artikel zum Download zur Verfügung.
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Mit dem Zeitplaner definiert man, wann ein Paket einmalig oder wiederholt installiert werden darf. Dies kann sinnvoll sein, wenn ein neues Paket bereits den Rechnern zugiewesen wurde, aber erst nächste Woche installiert werden soll. Auch das Empirum Patch Management v2 ist häufig so eingestellt, dass nur einmal in der Woche (beispielsweise jeden Donnerstag) installiert werden soll.
Hierdurch ergeben sich jedoch Probleme bei der Betriebssystem-Installation. Das Empirum Patch Management v2 Paket soll nachtürlich auch ausgeführt werden, wenn der Rechner nicht an einem Donnerstag aufgesetzt wird. Um dies zu ermöglichen, bietet Empirum zwei verschiedene Wege: Den ganzen Beitrag lesen »
Mit den Funktionen “CommonPreCommand” und “PreCommandMachine” kann man vor der Ausführung von Installationen, Deinstallationen und Reinstallationen Anwendungen, BAT-Files oder andere Programme (auch VBS-Scripte) ausführen lassen. Bei “CommonPreCommand” wird die angegebene Datei als erstes ausgeführt, bei “PreCommandMachine” wird die Datei nur ausgeführt, wenn Maschinenteile zu installieren, deinstallieren oder reinstallieren sind.
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